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Im folgenden möchten wir Sie laufend über aktuelle News und Infos aus der "Augenwelt" informierem.


Die Fäden kommen raus

Juli 2008
Die Fäden kommen raus
Inzwischen hat sich die Hornhaut sehr gut an das vorhandene Gewebe angepasst, sodass Dr. Christian Kunze knapp ein Jahr nach der Operation in Innsbruck die Fäden entfernen konnte. Nach diesem Eingriff wurde die Sehkraft aber wieder etwas schlechter, was damit zu begründen ist, dass durch die Entfernung der Fäden natürlich etwas die Stabilität verloren gegangen ist. Dies sollte sich aber wieder etwas bessern, ansonsten wäre auch noch der Einsatz von Kontaktlinsen möglich.


Neue asphärische Linse

März 2008
Neue asphärische Linse
Da mit zunehmendem Alter das Kontrastsehen und somit das Dämmerungssehen immer mehr abnimmt, wurde neuerdings eine asphärische Hinterkammerlinse entwickelt, die das Kontrastsehen so verbessert, dass auch bei älteren Patienten nach Operation des grauen Stars ein ähnlich gutes Sehvermögen wie bei wesentlich jüngeren Patienten zu erreichen ist. Nach Implantation dieser in ihrer Brechkraft optimierten Linse kann häufig auch bei älteren Patienten selbst mit beginnender Maculadegeneration noch ein so gutes Sehvermögen erzielt werden, dass noch das Lenken eines Fahrzeuges möglich wird.

Diese neue Linse wird bereits von Prof. Philipp in Innsbruck mit großem Erfolg implantiert.


Sprechstunde bei OA Dr. Christian Kunze

Februar 2008
Behandlung nach Hirntumor
Ein betroffener Patient hat sich mit einer interessanten Frage an unseren Spezialisten OA Dr. Kunze gewandt:

Ich hatte vor zehn Jahren einen Kopftumor, ein Germinom an der Zirbeldrüse, seit dem bin ich Sehbehindert ca. 10% Sehleistung hab ich noch. Meine große Hoffnung ist, dass irgendwann ein Microchip entwickelt wird und ich dadurch wieder gut sehen kann. Deshalb habe ich die Frage, gibt es schon irgendwelche Forschungen in diese Richtung? oder etwas anderes? In Amerika werden glaub ich schon Versuche gemacht.

OA Dr. Christian Kunze:
Medizinische Informationen sollten am Besten vom Arzt des Vertrauens erfolgen. Er ist auch am ehesten in der Lage, die Chancen und Risiken in Abhängigkeit von der Ausgangssituation abzuschätzen.

Meine kurze Info zu Ihrem Problem: offensichtlich ist es durch den Tumor (und/oder der Operation) zu einer Schädigung des/der Sehnerven gekommen. Diese können sich nach heutigem Wissenstand weder von selbst, aber auch nicht durch eine Behandlung/Operation erneuern. Darin steckt das Problem, nach dessen Lösung intensiv geforscht wird. Die Forschung bezieht sich nicht nur auf die Heilung von Schäden am Sehnerven, sondern auch auf Ausfälle anderer Hirnnerven und des Rückenmarkes (sie sind alle sehr ähnlich aufgebaut) - also ein medizin. großes Gebiet mit entsprechend aufwendiger Forschung. Die Lösung des Problemes könnte zB Querschnittgelähmte wieder gehend machen…

Der chip ist ein Lösungsansatz. Die Stammzellenforschung verspricht aber - nach meiner Einschätzung - viel mehr. Schon bisher haben künstliche Strukturen im menschlichen Körper oft nur geringen, oder zumindest keinen dauerhaften Erfolg gezeigt, weil die beiden Systeme "menschliches Gewebe" und "künstliche Bauteile" nie wirklich gut harmonieren. Einzige große Ausnahme ist die künstliche Augenlinse bei der Operation des Grauen Stars.


Die Keratoprothese

15. November 2007
Die Möglichkeit der Keratoprothese
Wie schon in einem Bericht zuvor kommentiert, gibt es in ganz schweren Fällen auch die Möglichkeit einer künstlichen Hornhaut. Diese sogenannte Keratoprothesen werden derzeit aber nur in ganz seltenen Fällen implantiert. Hier in Frage kommen hauptsächlich Patienten, bei denen die Durchführung einer konventionellen Keratoplastik von vornherein aussichtslos erscheint bzw. mehrfach gescheitert ist (zB nach schweren Verätzungen oder nach schweren Oberflächenerkrankungen des Auges). weiterlesen>>


Fünf Monate spater...

06. November 2007
Fünf Monate später...
Inzwischen sind fast schon fünf Monate vergangen, nachdem ich mich der Hornhauttransplantation in Innsbruck unterzogen habe. Dank der ausgezeichneten Operation von Prof. Dr. Philipp und der hervorragenden Betreuung durch Dr. Christian Kunze in Dornbirn kam es zu keinen groben Komplikationen. weiterlesen>>


Die künstliche Hornhaut

30. Oktober 2007
Die künstliche Hornhaut
Die letzte Rettung - eine künstliche HornhautNun gibt es auch Hoffnung für Patienten mit schweren Hornhauterkrankungen, welche dringend auf ein Spenderorgan warten. Forscher des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Polymerforschung und Wissenschaftlern der Klinik für Augenheilkunde in Regensburg haben erstmals eine komplett künstliche Hornhaut entwickelt. weiterlesen>>


Hornhaut spenden - Augenlicht retten

30. Oktober 2007
Honrhaut spenden - Augenlicht retten
Die Hornhaut (Kornea) bildet die vordere, äußere Begrenzung des Augapfels und fungiert aufgrund ihrer Transparenz als "Fenster" und Brechungsmedium für das in das Auge einfallende Licht. Trübungen, Verformungen oder Narbenbildung nach schweren Entzündungen der Hornhaut kommen bei einer Vielzahl von Erkrankungen vor. Die Wiederherstellung des Sehvermögens oder auch der Erhalt des Auges der betroffenen Patienten ist in diesen Fällen häufig nur durch Ersatz des veränderten Hornhautgewebes mittels einer Spenderhornhaut möglich. weiterlesen>>


Hornhautabstoßung

02. Oktober 2007
Gefahr der Hornhautabstoßung
Wie nach jeder Gewebe- oder Organtransplantation können auch bei der Hornhauttransplantation noch nach vielen Jahren, meist lebenslang, Komplikationen - wie z.B. eine Abstoßungsreaktion - auftreten.
Je nach Ausgangsdiagnose ist die Prognose unterschiedlich. Es können Abstoßungsreaktionen und oberflächliche Veränderungen der Hornhaut auftreten. Ob eine Immunabwehr-Reaktion vorkommt, hängt vom Zustand der kranken Hornhaut vor der Operation ab. War sie bereits auf Grund einer Herpes-Infektion oder einer Verätzung der Hornhaut mit krankhaften Gefäßen durchwachsen, ist die Wahrscheinlichkeit einer Abstoßungsreaktion hoch. weiterlesen>>


Augenspezialist nun in Dornbirn

24. September 2007
Augenarzt Dr. Christian Kunze operiert im Krankenhaus Dornbirn
Seit Anfang September 2007 führt OA Dr. Christian Kunze Augenoperationen im Stadtspital durch. Dr. Kunze folgt somit Dr. Werner Schreinzer nach, der mit Ende letzten Jahres in den wohlverdienten Ruhestand getreten ist. Zusammen mit Dr. Alois Kolorz werden nun wieder zwei Augenfachärzte im Dornbirner Krankenhaus tätig sein. Beide Ärzte führen in Dornbirn eine eigene Ordination.

Im Stadtspital Dornbirn werden jährlich mehr als 300 Patienten stationär augenärztlich behandelt. Dafür stehen sechs Betten zur Verfügung. Mit dem derzeit modernsten Gerät werden jährlich über 270 Patienten mit grauem Star operiert. Dieses Gerät ist Voraussetzung für die ab Ende 2007 vorgesehene tageschirurgische Durchführung dieser Operationen.


Keratokonus

10. August 2007
Die Augenkrankheit Keratokonus bezeichnet die fortscheitende Ausdünnung und kegelförmige Verformung der Hornhaut des Auges (Kornea). Die Krankheit beginnt meist einseitig, das Partnerauge ist in der Regel mittelfristig mitbetroffen. Die Erkrankung kann schubweise verlaufen und betrifft in der Regel ausschließlich die zentrale Hornhaut. Männer sind doppelt so häufig wie Frauen betroffen.

In der Regel sind die Betroffenen kurzsichtig. Diese Kurzsichtigkeit kann allerdings nicht vollständig mit einer Brille korrigiert werden, da die kegelförmige Hornhautvorwölbung eine irreguläre Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) bedingt. weiterlesen>>


Vorsorgeuntersuchung - warum??

01. August 2007
Das Prinzip einer Vorsorgeuntersuchung liegt in der Früherkennung von Erkrankungen, die einerseits im Anfangstadium oft unbemerkt bleiben, dann aber in der Regel noch gut therapiert werden können (Beispiel: Grüner Star (Glaukom)). Bei Auftreten von Beschwerden sind solche Krankheiten oftmals weit fortgeschritten und dann nur noch mit großen Mühen oder unter Umständen gar nicht mehr behandelbar.
von OA Dr. Christian Kunze weiterlesen>>


Augenlicht dank Spenderhornhaut

24. Juli 2007
Zahlreiche Patienten leiden heute unter einer Hornhauterkrankung die sogar bis zur Erblindung führen kann. Doch längst nicht allen diesen Patienten, die auf eine Hornhaut warten, kann geholfen werden. Denn es stehen bei weitem nicht genug Spender zur Verfügung. In Österreich warten derzeit einige tausend Patienten auf ein Hornhaut-Transplantat. Sie haben nur eine Chance, wenn mehr Menschen bereit sind, ihre Augenhornhäute nach dem Tod zu spenden. Beinahe jeder kann Hornhautspender werden. Selbst Kurz- oder Weitsichtigkeit oder hohes Alter vermindern die Qualität einer Spenderhornhaut nicht. Sollten Sie sich entschließen wollen, Spender zu werden, informieren Sie Ihre Familie und uns. mehr-->


Kornea Info geht online

22. Juli 2007
Mit der neuen Kornea Info Seite versuchen wir kompetente Informationen aus den Bereichen der Augenheilkunde und hier im speziellen der Hornhautchirurgie an Interessierte und Betroffene weiterzugeben. Ziel der Seite ist es 1. Wissen und Infos weiterzugeben und 2. den Leuten die Möglichkeit einer Organspende näherzubringen, damit ev. noch weitere Patienten mit einer Hornhauterkrankung nach einer Keratoplastik wieder mehr Sehkraft erhalten können.

Die Hornhauttransplantation war die allererste erfolgreiche Transplantation beim
Menschen überhaupt. Sie wird heute weltweit häufiger durchgeführt als alle übrigen
Organtransplantationen zusammen und ist mit einer über 90-prozentigen Erfolgsrate sehr
erfolgreich. An der Augenklinik Innsbruck wird sie 250 bis 350 mal pro Jahr durchgeführt.




 

Quelle: wikipedia.org