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 DIE HORNHAUT
Funktion und Form
Mikroskopischer Schichtenaufbau
Der Tränenfilm
Stoffwechsel der Hornhaut
Untersuchungsmethoden

DIE HORNHAUT
 

Die Hornhaut liegt auf dem Auge wie eine Art Schutzschicht, durch die wir schauen. Verletzungen, die vernarben oder auch Krankheiten die zu Vernarbungen führen sind meist nicht mehr reparabel und führen zu einer starken Einschränkung der Sehfähigkeit.

Die Hornhaut ist das Fenster des Auges. Die Hornhaut ist transparentes Gewebe mit einem Durchmesser von rund 11-12 mm und einer zentralen Dicke von etwa 0,5 mm. Es sind Nervenfasern, jedoch keine Gefäße vorhanden. Daher sind wir an dieser Stelle sehr empfindlich gegen mechanische Reize. Die Hornhaut stellt einen Teil der festen äußeren Hülle des Auges dar und trägt somit zur Stabilität bei. Eine weitere wichtige Funktion ist die Lichtbrechung. Mit ca. 43 Dioptrie entspricht dies etwa 2/3 der gesamten Brechkraft des Auges.


 



 

Die Hornhaut ist durchsichtig und im Zentrum nur ungefähr einen halben Millimeter dick. Sie besteht aus mehreren Schichten, von denen jede funktionell unentbehrlich ist. Die Hauptsubstanz der Hornhaut ist das Stroma. Es ist aus sehr dünnen und parallel verlaufenden Kollagenfasern aufgebaut, die in verschiedenen Lagen kreuzweise übereinanderliegen. Durch diese Anordnung ist das Stroma durchsichtig. Eingefaßt bzw. begrenzt wird das Stroma von zwei sehr widerstandsfähigen Membranen, die als Schutz vor Infektionen, oder vor chemischen oder mechanischen Einflüssen dienen. Die innere Membran ist das Endothel, die die Hornhaut gegen das Kammerwasser abgrenzt. Die äußere Membran ist das Epithel, das vom Tränenfilm bedeckt ist. Die Zellen des Epithels werden ständig erneuert. Das ist sehr wichtig, weil sonst jedes kleine Staubkörnchen die Hornhaut "zerkratzen" würde.


 

Funktion und Form

Mikroskopischer Schichtenaufbau

Der Tränenfilm

Stoffwechsel der Hornhaut

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Quelle: wikipedia.org